1. Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten.
  2. Wir nutzen Open-Air-Gottesdienste wenn das Wetter es zulässt.
  3. Im Gottesdienstraum stehen die Stühle in einem Mindestabstand von 1,5 m nach links und rechts sowie nach vorne und hinten (Markierungen). Familien, die im selben Haushalt leben, dürfen zusammensitzen. Sind die Plätze belegt, sind nachkommende Gottesdienstbesucher auf andere Veranstaltungen, z.B. auf einen zweiten Gottesdienst zu verweisen.
  4. Ist ein erhöhter Gottesdienstbesuch zu erwarten, der den vorhandenen reduzierten Platz (Stuhlzahl) übersteigt, wird durch ein Anmeldesystem (Listen, Ticketsystem, etc.) sichergestellt, dass der Gottesdienstbesuch geordnet und zahlenmäßig verantwortlich verläuft. Wir versuchen dabei solchen Besuchern den Vorzug zu geben, die nicht über die nötigen Online-Zugänge verfügen.
  5. Auch bei der Nutzung von Verkehrswegen, insbesondere der Flure und Treppen, ist auf eine Einhaltung des Mindestabstandes zu achten (Abstandsmarkierungen für die Laufwege); erforderlichenfalls ist der entsprechende Bereich nur einzeln zu betreten.
  6. Wir richten einen Ordnungsdienst ein, der auf die Einhaltung dieser Maßnahmen achtet.
  7. Es gibt einen getrennten Zugangs- und Ausgangsweg in das Gemeindehaus bzw. in den Gottesdienstraum. Dieser ist entsprechend beschildert und durch ein Leitsystem abgesperrt.
  8. Besucher sollten eine Mund-Nase-Bedeckung oder einen Mund-Nase-Schutz tragen. Jede/r sollte eine eigene Schutzmaske zum Gottesdienst mitbringen.
  9. Es stehen in ausreichendem Maße Flüssigseifen, Handtuchspender und Desinfektionsspender zur Verfügung; diese sind regelmäßig zu nutzen. Handdesinfektionsmittel werden am Eingang bereitgestellt, Besucher sollten sich vor Betreten des Gemeindehauses die Hände desinfizieren.
  10. Die Reinigungskräfte reinigen alle Räumlichkeiten; hierbei werden insbesondere Türklinken, Handläufe und Lichtschalter desinfiziert.
  11. Im Gottesdienst verwendete Technik (Mikrofone, etc.) wird nach Ende des Gottesdienstes desinfiziert.
  12. Wir lüften regelmäßig, da dies die Zahl möglicherweise in der Luft
    vorhandener Erreger reduziert.
  13. Enge Räume im Gemeindehaus sind – wenn überhaupt nötig – nur einzeln zu betreten.
  14. Die Kollekte wird bargeldlos eingesammelt, also durch Überweisung. Vor Ort wird nur am Ausgang ein Kollektenkorb bereitgestellt.
  15. Wird werden weitestgehend auf Gemeindegesang verzichten. Und wenn, dann nicht aus Gesangsbüchern sondern von Beamerfolien. Sollten Gesangsbücher benutzt werden, werden diese nach dem Gottesdienst desinfiziert. Oder es werden eigene Gesangbücher mitgebracht.
  16. Keine Chöre, Orchester, Blasorchester; Musik nur durch einzelne Musikerinnen oder Musiker.
  17. Beim Abendmahl kommen ausschließlich Einzelkelche zur Anwendung. Das zuvor mit Handschuhen geschnittene Brot wird den Teilnehmenden bspw. mit einer Greifzange in die Hand gegeben. Der Mindestabstand wird gewahrt.
  18. Anstehende Taufen (üblicherweise Immersionstaufen, d.h. Ganzkörpertaufen) werden auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschoben.
  19. So lange Kindergärten, Kitas und Schulen geschlossen sind, ist ein Angebot eines Kindergottesdienstes vor Ort nicht plausibel zu vermitteln. Momentan erscheint das Angebot eines Kindergottesdienstes aufgrund der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen nicht praktikabel. Wenn wieder möglich, gelten für das Kinderprogramm die gleichen Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen wie für den Gottesdienst.
  20. Kirchencafé und Begegnungszeiten vor und nach dem Gottesdienst entfallen. Foyer und Begegnungsbereiche sind vor und nach dem Gottesdienst nicht zugänglich. Gemeinsame Mahlzeiten nach dem Gottesdienst finden nicht statt.
  21. Dem Wunsch nach Seelsorge und Segnung nach dem Gottesdienst wird nur unter den oben genannten Hygieneregeln nachgekommen.
  22. Die Kontaktdaten der Gottesdienstteilnehmenden inkl. Zeitpunkt des Gottesdienstbesuches werden in einer Liste festgehalten, um Infektionsketten nachvollziehen zu können.
  23. Die Gemeinde informiert über die Hygienestandards und Maßnahmen durch weitflächige Aushänge und Merkblätter.

Die Beachtung der vorgenannten Maßnahmen ermöglicht es, dass der Mindestabstand zu anderen Personen zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden kann und es zu keinem Körperkontakt kommt.

Im Übrigen gilt: Niemals krank in den Gottesdienst! Personen mit erkennbaren Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) kommen nicht in die Gottesdienste bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht auf Infizierung mit dem Coronavirus ärztlicherseits aufgeklärt ist. Hier sind alle gefragt, ihre gesundheitliche Situation gewissenhaft zu prüfen, um andere nicht in Gefahr zu bringen.

Trauergottesdienste und Trauerfeiern in unserem Gemeindehaus unterliegen den gleichen vorgenannten Maßnahmen des Schutzkonzeptes.

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

  1. Die betreffende Person wird zur ärztlichen Abklärung unverzüglich nach Hause geschickt.
  2. Die Leitung der Gemeinde wird über die für den Gottesdienst zuständige Person (in der Regel Pastor/-in oder Gottesdienstleiter/-in) informiert.
  3. Die Leitung der Gemeinde nimmt den Kontakt zum Gesundheitsamt Bergisch Gladbach auf:
    Telefon: 02202 131313
    Montag bis Freitag: 8 bis 18 Uhr
    Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 10 bis 16 Uhr